Angesichts der rabiat herrschenden Krise (s. Editorial) wäre es fast ein Wunder, davon verschont zu bleiben.
‹Medienlandschaft im Wandel›, ‹SRG muss sparen und Programmangebot reduzieren›, ‹Gratiszeitung speckt ab›, ‹Entlassungswelle erfasst auch Online-Redaktionen›, ‹Deutlich weniger Presseinserate› – seit Anfang Jahr überstürzen sich die Bad News im Medienbereich.
Guy Morin, das Kulturgesetz, das Sie dem Grossen Rat zum Beschluss vorlegen, ist beinahe identisch mit dem Entwurf, den Ihr Vorgänger Christoph Eymann präsentiert hatte.
Das wird eine echte Premiere: Auf Initiative von Balimage, dem noch jungen Verein für Film und Medienkunst, wird im Mai der erste Basler Filmpreis verliehen.
Marco Bechis zeigt eine eindringliche Konfrontation im Regenwald.
Alle zwei Jahre veranstaltet das Freiburger Film Forum ein ethnografisches Filmfestival, das Einblicke in aussereuropäische Lebenswelten vermittelt und sich seit 1985 zu einem bedeutenden Forum für interkulturellen Dialog entwickelt hat.
Neben einer Reihe von Wunderwerken des spanischen Filmkünstlers Pedro Almodóvar ehrt das Stadtkino im Mai mit Unterstützung der Alliance Française de Bâle das Werk Alain Tanners.
Christophe van Rompaeys Erstlingsfilm über eine herzerfrischend unmögliche Liebe.
Die Barockoper hat seit etlichen Jahren einen festen Platz in den Spielplänen des Theater Basel.
1943 wurde das Archiv der Sing-Akademie Berlin mit über 5 000 Handschriften, Partituren und Drucken nach Schlesien ausgelagert und verschwand nach Kriegsende in der Sowjetunion.
Singen ist für die Frauen des georgischen Ensembles Tutarchela ‹wie die Luft zum Atmen›.
Eine Freude für alle Sinne ist das Festival der Kulturen, das jeweils im Mai die beiden Rheinfelden dies- und jenseits des Flusses belebt.
Stephan Kurmanns erfolgreicher Jazzclub feiert den 15. Geburtstag und die erste Dekade am Kohlenberg.
Man muss sich Grossvater glücklich denken. Sagt Lena, seine Enkelin, wenige Tage nach seinem Tod.
Rund tausend AutorInnen wurden in den vergangenen 30 Jahren an den Solothurner Literaturtagen vorgestellt, die meisten davon aus dem Inland sowie etliche namhafte Gäste aus dem Ausland, darunter fünf Nobelpreisträger.
Willi Schneider, Ihr Buch ‹Verwaltete Reizzonen› ist ein höchst informativer und gleichzeitig unterhaltsamer Streifzug durch vier Jahrzehnte Basler Bildungspolitik.
Sebastian Nübling inszeniert ‹Dear Wendy› nach Lars von Trier.
Mit dem Dialektschauspiel ‹Sennentuntschi› ist Hansjörg Schneider 1972 bekannt geworden; die erotisch-unheimliche Alpensage soll 2010 in der Regie von Michael Steiner auch ins Kino kommen.
Bereits seit fünf Jahren bietet der Kanton Aargau mit ‹Kultur macht Schule› eine «Drehscheibe, die Angebote bündelt und Lehrpersonen als zentrale Anlaufstelle dient» – und das umfassend in Sachen Kunst, Theater, Literatur, Musik und Geschichte bis hin zu aktuellen Fragen.
Die SchülerInnen der Klasse 3 B der OS Sandgrube haben unter der Leitung von Anina Jendreyko und mit Unterstützung der Basler Band Makale gemeinsam ein Theaterprojekt zum Thema ‹Fremd› erarbeitet, das ihre verschiedenen Lebenswelten spiegelt.
Die Cinevox Junior Company mit 24 jungen (Ballett-)Tanztalenten aus aller Welt wird in ihrem Basler Gastspiel alte Liebesgeschichten in frischen Versionen erzählen.
Seit 15 Jahren ist der Kinder- und Jugendzirkus Rägeboge ein Bestandteil der Zirkus Schule Basel.
Als der Zürcher Journalist, Autor und Verleger Richard Reich bei Lesungen in Sekundarschulen realisierte, dass die Jugendlichen sich beim passiven ‹Konsum› von Literatur kaum mit der Sprache und dem Schreiben auseinandersetzten …
Das Cathy Sharp Dance Ensemble entwickelt mit einer Primarschulklasse eine Produktion, die auch wissenschaftlich begleitet wird.
Mit Lucy Skaer (geb. 1975, Cambridge) und Thea Djordjadze (geb. 1971, Tiflis) präsentiert die Kunsthalle zwei Künstlerinnen, die mit unterschiedlichen Referenzen den Prozess des Benennens und der Zuschreibung von Bedeutung zum Thema haben.
Risikofreudig zeigt Adam Szymczyk ein profiliertes Programm.
Es ist faszinierend, was man mit den nur 26 Buchstaben des deutschen bzw. lateinischen Alphabets anfangen kann: Worte, Sätze, Sprache können damit geformt werden, die der Deutung und dem Ausdruck, der Verständigung und dem Denken dienen.
Der Internationale Museumstag – seit 1977 lanciert mit dem Ziel, auf Vielfalt und Bedeutung der Museen aufmerksam zu machen – wird auch in der Schweiz rege genutzt.
Lana Memox ist ein ganz normales Mädchen.
Der Verein Frauenstadtrundgang bietet zu den neun bestehenden Touren zwei weitere im Baselbiet an: Die eine ist der Ermitage in Arlesheim gewidmet.
Der ‹ChaBah› in Kandern lädt zum Blues-Frühling ein.
Wissenschaft darf Spass machen und kann sexy sein.
Seit drei Jahren können junge Menschen ihren Wissensdurst u.a. an der Kinder-Uni Basel stillen
Einen neuen Schweizer Kulturminister bzw. ein weibliches Pendant sucht ab Mai das Kulturministerium, das 2005 als Projekt von ‹p&s netzwerk kultur› in Zusammenarbeit mit diversen Kunstverbänden der Schweiz ins Leben gerufen wurde …
Zum 30. Todestag von Paul Schatz und 80 Jahre nach seiner wichtigsten Entdeckung wird sein Archiv für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zu berechnen, wie viel Zeit wir mit Beobachten verbringen, das wäre doch mal eine lohnende Aufgabe.
Mit zahlreichen kulturellen, politischen, wissenschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen macht in diesem Frühsommer die Gayszene auf sich aufmerksam und feiert diverse Jubiläen.
Seit zwei Dekaden engagieren sich die natio-nale Lesbenorganisation LOS, und seit 35 Jahren die Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen.
‹Ich weiss, was ich will›, ‹Nein ist nein›, ‹Über mich bestimme ich›, ‹Ich setze meine Grenzen› – diese Statements von Mädchen und jungen Frauen, die dazu selbstbewusst und ernst, mit verschränkten Armen oder bestimmter Handbewegung auf Plakaten posieren, sind unmissverständlich.
40 Jahre Stonewall, 20 Jahre Stonewall Stiftung und die erste Schweizer Europride 09.
Eine junge – wirklich junge – Basler alternative Rock-Band ist im Schuss: Reding Street.
Zamarro sind zurück – mit ‹Dirty Power›.
Joan As Police Woman — To survive Weil ich in ihrer Musik versinken könnte.




