Godefrod und das Echo
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Godefrod hatte die Angewohnheit, Begegnungen mit anderen Menschen, sei es in Gesprächen, bei neuen Bekanntschaften oder unverhofftem Wiedersehen, oder deren Hervorbringungen wie Filme, Musikwerke, Gemälde und Briefe, nicht an deren unmittelbarer Wirkung auf ihn selber zu beurteilen, sondern an ihren oft erst viel später, mit einer ihnen innewohnenden Zeitverzögerung sich enthüllenden Erschütterungen und Helligkeiten zu messen, woran er nicht nur festhielt, um den Selbsttäuschungen des allzu grosser Nähe geschuldeten ersten Eindrucks zu entgehen, sondern auch, weil, wie er versicherte, allein das Echo all dieser Gegenüberstellungen frei von aller Maskerade sei. |
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