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Godefrod hatte die Angewohnheit, wann immer er gezwungen war, ein Flugzeug zu besteigen, seine Mitreisenden eingehend zu mustern und diese hinsichtlich Alter, Beruf und Lebenseinstellung einzuschätzen, von der Ankunft am Flughafen über die Warteschlangen an Schalter und Leibeskontrolle bis hin zu den bang, frohgemut oder gleichgültig hingenommenen Intervallen von Start, point of no return und Landung, dabei diese Mitreisenden als Schicksalsgemeinschaft ansehend, die die ganze, sie einander und mit ihm verbindende Spannweite von Katastrophe bis hin zum glücklichen Ausgang in sich trug, von der sie erst entbunden wurde, wenn sie sich in der Ankunftshalle des Zielflughafens zerstreute, während er von diesem Wissen um das Gemeinsame nirgends und zu keiner Zeit sich ganz befreien konnte, da er schlechthin alle Menschen, die doch mit ihm Flugreisende auf diesem einen Planeten waren, nicht weniger als Schicksalsgemeinschaft zwischen Katastrophe und glücklichem Ausgang und in derselben Verantwortung sah. |
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