Nicht die Schweinegrippe grassiert derzeit, aber das Relaunch-Fieber hat um sich gegriffen und fordert die ZeitungsmacherInnen von BaZ und Tagi über NZZ und Bund bis Blick und Klartext.
In den kommenden Wochen wird mit gutem Grund manches gefeiert oder jedenfalls gewürdigt: Vor 20 Jahren brach der ‹Ostblock› zusammen, fiel die Berliner Mauer, und der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu wurde gestürzt – vielleicht ein Grund mehr, um die diesjährige Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller kennenzulernen .
Bettina Oberlis Verfilmung des Bestsellerromans ‹Tannöd‹ rettet den Schweizer Film — ein wenig zumindest.
Tiere im Liebesrausch — menschlich verkörpert.
Den diesjährigen Basler Kulturpreis kann die Basler Filmemacherin und Kulturvermittlerin Sibylle Ott entgegennehmen.
Basler Kinofans finden derzeit auch im Raum Zürich Verlockendes: Das Zürcher Filmpodium feiert sein 25-jähriges Bestehen mit 25 Filmperlen, die vom Publikum aus 150 Titeln ausgewählt wurden …
Eine Chilbi, die Tabakernte, die Mobilmachung und die Landi, Bergbauern, Flüchtlinge und Arbeitslose, aber auch die High Society und das Theater Basel waren Themen von Hobbyfilmern zwischen 1920 und 1950.
Vadim Jendreykos Film über die Übersetzerin Swetlana Geier erzählt viel mehr als ein Leben.
Rechnet man das Jubiläumsprogramm ‹Ausgekoppelt› dazu, bringt Angela Buddecke bereits ihr fünftes Soloprogramm auf die Bühne – wie immer im Teufelhof, den sie als ihre künstlerische Heimat betrachtet.
Die drei Veranstalter Jazzhaus (Freiburg), Les Dominicains (Guebwiller) und The Bird’s Eye Jazz Club (Basel) kooperieren unter dem Label ‹Trijaz› und bieten grenzüberschreitende Jazzkonzerte an.
In den letzten Jahren wurde die Schweizer Volksmusik von etlichen Musikschaffenden der jüngeren Generation neu definiert und innovativ belebt.
Im März 2006 lernte der Basler Komponist Alfred Knüsel (geb. 1941) bei CD-Aufnahmen in Eriwan das armenische Serenade Chamber Orchestra Yerevan kennen und war begeistert von der musikalischen Qualität und dem Klang des Ensembles.
Das Ensemble Musica fiorita stellt eine unbekannte Barockkomponistin vor.
Am 29. September 1915 wurde in einem galizischen Schützengraben der junge Komponist Rudi Stephan erschossen.
Lange vor Auschwitz und Guantanamo hat Dostojewski seine ‹Aufzeichnungen aus einem Totenhaus› veröffentlicht, in denen er seine Erfahrungen in einem sibirischen Straflager verarbeitet hat.
Eine Auszeit in Mecklenburg-Vorpommern: Die niederländische Journalistin Pauline de Bok verbringt ein paar Monate fern ihres Wohnortes Amsterdam in der ländlichen Abgeschiedenheit Ostdeutschlands.
Seit 2006 sendet der Deutschlandfunk das ‹Gedicht des Tages›.
Die Pädagogische Dokumentationsstelle im Erziehungsdepartement BS befasst sich mit Leseförderung und Kinderliteratur.
Im Quartierzentrum Bachletten QuBa gibt es alle zwei Wochen ‹Sonntagsgeschichten für Kinder und ihre Erwachsenen›.
Es ist ein poetisches Tier, erfunden vom Galgenlieder-Dichter Christian Morgenstern: das Nasobem.
Das internationale Literaturfestival und die Basler Buchmesse locken mit vielfältigen Veranstaltungen.
Seit 20 Jahren sind Dan Wiener und Maria Thorgevsky u.a. mit Bühnenprojekten präsent, in denen die russische Kultur einen besonderen Stellenwert hat.
Zum 3. Mal fand im Frühjahr der nationale Secondo-Theaterwettbewerb statt, an dem sich Ensembles und AutorInnen beteiligen konnten.
Auch das Basler Marionettentheater bietet einen russischen Abend für Erwachsene an, mit Tschechows Einaktern ‹Der Bär› und ‹Ein Heiratsantrag›; dazwischen werden skurrile Texte von Michail Sostschenko und Charms lebendig.
Das Vorstadttheater Basel wird 35 — ein Gespräch mit Annette Rommel*.
Das Theater Freiburg holt sein Publikum mit Inhalten zurück.
Manchmal bin ich froh, dass ich jemanden um Rat fragen kann.
Im Zentrum steht heuer die Kultur der einstigen Sowjetrepublik Aserbaidschan.
Ankunft in Peking. Hier leben knapp 17 Millionen Menschen – so viel wie früher einmal in der DDR gelebt haben – das Land, in dem ich aufgewachsen bin und das nicht mehr existiert.
Zimmermann & de Perrot und das Cathy Sharp Dance Ensemble stellen gefragte Eigenschaften vor: flexibel und variabel.
Viel junger Tanz ist im November zu sehen, u.a. beim ‹Tanzfaktor Interregio 09›, der nach seiner Tournee in der Romandie nun auch in die Deutschschweiz kommt.
Mit Max Lässers ‹Überlandduo +› und pfiffiger Alpenmusik startete das Kulturhaus Blindekuh in die neue Saison.
LiebhaberInnen des nicht mehr so kleinen, aber immer noch feinen Circus Monti wird es freuen: Vor kurzem ist der Jubiläumsband ‹Monti – Zuhause unterwegs› erschienen.
Am nächsten Freitag, dem 13., wird Basel heimgesucht – von einem Hurrikan, Versteppung, Überschwemmungen.
Die renommierte amerikanische Künstlerin zeigt ihre engagierten, ästhetischen Werke.
Passend zu ihrem Domizil am Totengässlein zeigt Ursula Pecinska als Nächstes eine Auswahl von Bildern, Objekten, Skulpturen und Buchkunst zum Thema ‹Totentanz›.
Der Ausstellungsraum Klingental plant im Rahmen der ‹Regionale› eine Entsorgungs-Aktion, bei der die Kunstschaffenden sich mit einem Statement von einer ihrer Arbeiten trennen.
Bei seinem Start 1989 war Design noch eine wenig bekannte Disziplin, heute gehört das von Frank Gehry erbaute Vitra Design Museum zu den führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet.
Die Ateliergemeinschaft Bollag bezieht ihren grosszügigen Neubau am Wiesenplatz.
Nicht nur in Basel haben sie eine Tradition, die Zwischennutzungen von brach liegenden Arealen, wo einst z.B. Industriebetriebe ihre Blütezeit hatten.
Im Mai/Juni 2010 wird im alten Bahnhof St. Johann neues Leben einziehen: das Stellwerk.
Die Entwicklung der Metropolitanregion Basel steht im Zentrum einer Tagung, zu der Metrobasel Interessierte aus Wirtschaft, Kultur und Politik einlädt.
Am Tag nach einem grossen Hochzeitsfest kommen oft die treusten Freunde noch einmal zusammen und geniessen die melancholische Stimmung des Danach.
Ende November wird der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen auf ein weit verbreitetes Unrecht aufmerksam machen, das es in vielen Varianten und allen Gesellschaftsschichten und Kulturen gibt.
In einem früheren Nonnenstift, das als reichstes und vornehmstes Kloster Basels galt, ist seit vielen Jahren das Museum Kleines Klingental beheimatet.
Die unsägliche Anti-Minarett-Initative dominiert derzeit die Öffentlichkeit und schürt Vorurteile.
Der Berner Physiker und Philosoph Eduard Kaeser hat ein anregendes Buch über den Wissen-schaftsbetrieb geschrieben.
Die Uni Basel lädt auch in diesem Herbst zum ‹Café Scientifique› ein, in dem Fachleute verschiedener Disziplinen wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form vermitteln und mit dem Publikum diskutieren.
Seit gut einem Jahr ist die ‹Krise› allgegenwärtig, täglich hören und sehen wir Berichte über Konkurse und Verluste, Kurzarbeit und Entlassungen.
Alle zwei Jahre wird von einer international besetzten Jury der Design Preis Schweiz vergeben; er gilt als wichtigste nationale Auszeichnung.




