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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich die Treue zu halten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, nicht im Gleichtakt klatschen zu können [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, nicht über unberührten Schnee gehen zu können [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, in fremden Städten stets die gleichen Wege zu gehen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, auf seinen solistischen Spaziergängen den Blick fest auf den Boden zu heften [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich in ausgedehnte Landschaften zu fantasieren [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, unvermittelt stehen zu bleiben und die Augen einen entscheidenden Moment lang zu schliessen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, seine Wäsche nach immer demselben System zum Trocknen aufzuhängen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, von einer literarischen Sprache wie von einem Virus befallen zu werden [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, über diejenigen Gassen und Plätze seiner Stadt, die mit einem Kopfsteinpflaster versehen waren, nie gleichgültig hinweggehen zu können [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, wenn sich vor Beginn einer Theateraufführung der Saal verdunkelte, die Augen zu schliessen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, zuweilen unvermittelt aus dem Strom der Erledigungen und Passanten zu treten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, wann immer dieser Zustand zu bewerkstelligen war, sein Spiegelbild zurückzulassen [...] |
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... und das Selbstverständliche Godefrod hatte die Angewohnheit, angesichts von Erscheinungen zuweilen in vollkommene Fassungslosigkeit zu geraten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, die verschiedensten Papiere und Hüllen der Länge nach zu falten und zu einem Knoten zu schlagen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, wann immer er gezwungen war, ein Flugzeug zu besteigen, seine Mitreisenden eingehend zu mustern [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich in gewissen losgelösten Momenten vorzustellen, ein anderer zu sein [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, Begegnungen mit anderen Menschen oder deren Hervorbringungen nicht an deren unmittelbarer Wirkung auf ihn selber zu beurteilen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, an gewissen Abenden einen Koffer hervorzuholen und sich durch das Liniennetz des öffentlichen Verkehrs zu bewegen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, seine ersten Gehälter in lauter Zehnerscheine umzutauschen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich zuweilen all jene Momente in Erinnerung zu rufen, in denen er nur knapp mit dem Leben davongekommen war [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, die Titel auf den Rücken ihm bekannter Werke zu studieren [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, wann immer eine Wohnung einen Balkon aufwies, dessen Geländer mit Pflanzkästen zu bestücken [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich an einem der Ost- oder Nordseestrände sogleich in einen der Strandkörbe zurückzuziehen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich alle entschwundenen Wegmarken in Erinnerung zu rufen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, auf einer, auf freiem Feld errichteten hohen Treppe zu den unterschiedlichsten Tageszeiten hinaufzusteigen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich bevorstehende Gespräche, Telefonate oder Briefe aufs Lebhafteste vorzustellen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, mit Bewunderung auf jene Grossen zu blicken, die als Universalgelehrte noch die Möglichkeit hatten, das Wissen der Welt in sich zu vereinen [...] |
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... und die Zeitgenossenschaft Godefrod hatte die Angewohnheit, alle zwei Jahre ein und dasselbe Buch zu lesen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, beim Besuch eines klassischen Konzerts jede noch so kleine Bewegung im Publikum zu registrieren [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich zuweilen der Vorstellung grösstmöglicher Geschwindigkeit hinzugeben [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, scheinbar belanglose Begebenheiten und Beobachtungen zu sammeln [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, selbst in den Stunden weit nach Mitternacht das Rotlicht der Verkehrsampeln auf das Genaueste zu beachten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, nirgends und zu keiner Zeit zu fotografieren oder auch nur einen fotografischen Apparat zur Hand zu nehmen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich nur schweren Herzens von allem Gefundenen trennen zu können [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, vor dem Kauf neuer Kleider so lange zurückzuscheuen, bis ihm die alten, vertrauten schier vom Leibe fielen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, den Blick erst von der Höhe des ersten Stockwerks an auf die Häuserzeilen zu richten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, seine Zigaretten auf eine möglichst gleiche Länge herunterzurauchen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, in Geschäften, die solches verlangten, seine Habseligkeiten dem immer gleichen Schliessfach anzuvertrauen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, an keinem Türpfosten ohne anzustossen und somit schadlos vorbeigehen zu können [...] |
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Godefrod hatte in Jugendzeiten die Angewohnheit, seine Träume und Visionen auf kleinen Zetteln zu notieren [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, gerade in den kleinsten Dingen auf akribische Weise auf die Einhaltung von Reinlichkeit zu achten [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, alles Geschriebene reflexartig einer Rechtschreib- und Grammatikprüfung zu unterziehen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sämtliche Rubriken seiner Tageszeitung zu lesen [...] |
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Godefrod hatte die Angewohnheit, sich, was die Reihenfolge der Tage betraf, ausschliesslich an seinen Socken zu orientieren [...] |




