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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
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C. Speitel
C.M. & A.M.
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D.D. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Bauhaus-Treppe 1928, Mitglieder der Weberei, Foto in Kollaboration mit Oskar Schlemmer 

Wurzeln der Moderne

Editorial aus ProgrammZeitung 01/2019

Dagmar Brunner

Es ist eines der markanten Jubiläen, das 2019 mit zahl-reichen Anlässen, Publikationen und grossen Ausstellun-gen gefeiert wird, namentlich in Weimar, Dessau und Berlin, aber auch andernorts: 100 Jahre Bauhaus. Den Auftakt macht ein neuntägiges Festival in Berlin mit Fokus auf Bühnenproduktionen, doch auch die kleineren Städte haben viel zu bieten, sogar drei neue Museen werden eröffnet.

Die wechselvolle Geschichte der Institution begann im
April
1919 in Weimar, wo der Architekt Walter Gropius die örtliche Kunstschule und die Kunstgewerbeschule zum Staatlichen Bauhaus zusammenführte. Wie sein Vorgänger Henry van de Velde und noch früher William Morris enga-gierte er sich für Reformen und konzipierte ein Zentrum, in dem Architektur, Kunst und Handwerk gleichwertig und
die Werkstätten industrienaher Gestaltung verpflichtet sind, Lehrende und Lernende sich in Arbeitsgemeinschaften und zu einem ‹Einheitskunstwerk› verbinden. Er berief namhafte Künstler verschiedener Genres als Meister, darunter Lyonel Feininger, Johannes Itten, Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky und wollte zunächst, dass die Schule allen Talenten «ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht» offensteht.

Aber als sich dann mehr Frauen als Männer meldeten, fürchteten die Meister um das Ansehen der Schule und ihre Stellung. Der Wille zur Gleichberechtigung schrumpfte schon bald, und die Frauen wurden in die ‹Kunstgewerbe›-Ecke (Handweberei) abgeschoben, wo sie allerdings auch kommerziell sehr erfolgreich waren und der Textilkunst neue Impulse verliehen. Gleichwohl gab es Frauen, die sich auch in Keramik, Wandmalerei, Möbelgestaltung und Foto-grafie durchsetzen konnten und als Lehrkräfte Zeichen setzten. Doch die Namen und Verdienste von Anni Albers, Marianne Brandt, Gunta Stölzl, Otti Berger, Ilse Fehling, Margarete Heymann, Lou Scheper, Gertrud Arndt usw. sind heute weit weniger geläufig als jene der Bauhaus-Männer. Das wird sich im Jubiläumsjahr hoffentlich ändern.

Die Existenz dieser pionierhaften Bildungsstätte war frei-lich gefährdet, nach vier Jahren in Weimar musste sie aus politischen Gründen nach Dessau umziehen, wo sie 1932 geschlossen wurde. Sie überlebte noch ein Jahr als Privat-initiative in Berlin, bevor die Nazis die Aufgabe erzwangen. Doch viele der visionären Bauhaus-Ideen wurden in alle Welt getragen und kreativ weiterentwickelt – etwa in Israel, Japan, Mexiko und der Sowjetunion – und sind heute noch lebendig. 


•  100 Jahre Bauhaus, Eröffnungsfestival: Mi 16. bis Do 24.1.,  
     Akademie der Künste, Berlin, www.bauhaus100.de

• Buchtipp: Ulrike Müller, ‹Bauhaus-Frauen. Meisterinnen in Kunst,
    Handwerk und Design›. 20 Porträts. Verlag Elisabeth Sandmann,
    2019. Überarbeitete Neuausgabe, ca. 160 S.

Editorial

Editorial aus
dem Juniheft 2020

Langsamer Ausstieg aus dem Lockdown

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus
dem Maiheft 2020

ProgrammZeitung im Corona-Modus

Sabine Knosala

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Editorial aus
dem Aprilheft 2020

Kultur in Zeiten der Pandemie

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus
dem Märzheft 2020

Es muss Spass machen …

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus
dem Februarheft 2020

Für eine lebenswerte Stadt

Dagmar Brunner

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Editorial aus
dem Januarheft 2020

Kunstvoll ins neue Jahr

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus
dem Dezemberheft 2019

Schweizer Kehrseiten

Dagmar Brunner

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dem Novemberheft 2019

Bücher und Rechte für Kids

Dagmar Brunner

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dem Oktoberheft 2019

Nachhaltig und mutiger fördern

Dagmar Brunner

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dem Septemberheft 2019

Mündige Menschen

Dagmar Brunner