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S. Strub aus Basel
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Susanne Wyttenbach
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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Ana Lopez bei der Arbeit, Foto: Stefan Leimer

«Ja, Ballett kann gesund sein!»

Editorial aus ProgrammZeitung Dezemberheft 2022

21.11.2022

Sabine Knosala

Der Skandal an der Ballettschule Theater Basel hat
krasse Missstände ans Licht gebracht. Warum es
trotzdem falsch wäre, jetzt das Ballett als Ganzes zu verteufeln. 

Ende Oktober haben Bajour und die NZZ am Sonntag eine Recherche veröffentlicht, die es in sich hatte: An der Ballettschule Thea-ter Basel wurden über Jahre Schülerinnen in der Profi-Ausbildung psychisch fertig gemacht und durch überrissene Anforderungen an ihr Gewicht in die Magersucht getrieben. Die Behörden wussten teilweise von den Vorkommnissen, liessen sich aber von der Schulleitung immer wieder besänftigen.

Kurz danach haben sich auch bei der ProgrammZeitung Frauen gemeldet, die in der Ballettwelt ähnliche Erfahrungen gemacht haben: Einem Mädchen, heute übrigens eine grosse, schlanke Frau, sagte man damals an der Ballettschule Theater Basel, es könne wiederkommen, wenn es zehn Kilo abgenommen habe. Eine andere Schülerin hatte aufgrund ihres geringen Gewichts bis zum 18. Lebensjahr keine Periode. «Wenn man in der Pubertät weibliche Formen bekommt, beginnt man sich zu hassen», sagt denn auch eine ehemalige Profi-Tänzerin, die unerkannt bleiben möchte, und fügt hinzu: «Ich habe mich ein Leben lang zu dick gefühlt.» 

Dass man im Ballett schlank sein muss, um all die schwierigen Bewegungen ausführern zu können, liegt auf der Hand. Spätestens aber, wenn dabei gesundheitliche Schäden bewusst in Kauf genommen werden, wird eine körperliche Grenze überschritten, die man nicht überschreiten sollte – ähnlich wie bei einem sexuellen Missbrauch. Denn: Es ist nicht tragbar, wenn Erwachsene ein Abhängigkeitsverhältnis von Jugendlichen missbrauchen – egal, ob das nun im Sport, in der Schule, im Verein oder in der Kirche passiert.

Dabei ginge es auch anders: «Ja, Ballett kann gesund sein!», ist Ana Lopez aus Basel überzeugt. Die langjährige Balletttänzerin achtet in ihrem Unterricht auf einen respektvollen Umgang mit Mensch und Körper, wie sie im Interview mit der ProgrammZeitung erklärt.

100 Jahre Radio.

Neben diesem, zugegebenermassen sehr ernsten, Thema widmen wir uns in der Dezember-Ausgabe einem erfreulichen Jubiläum: 100 Jahre Radio. Wir haben die Geschichte dieses Mediums in der Schweiz recherchiert, einer Musikredaktorin von SRF 2 Kultur über die Schulter geschaut und mit dem Programmleiter von Radio Basilisk über die neuesten Entwicklungen geplaudert.

Weitere Veranstaltungshinweise und, passend zur Jahres-zeit, Tipps für den Kulturgenuss zu Hause wie CD- und Buchrezensionen runden den redaktionellen Teil ab.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spass beim Besuch von Kulturveranstaltungen – egal, ob mit oder ohne Ballett-aufführung!

 

Editorial

Editorial aus 
dem Februarheft 2023

Eine Verfassung für die Erde

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Januarheft 2023

Spielen tut gut

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Dezemberheft 2022

«Ja, Ballett kann gesund sein!»

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Novemberheft 2022

Literaturherbst

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Oktoberheft 2022

Provenienz und Restitution

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Septemberheft 2022

Lebendiges Brauchtum

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Sommerheft 2022

Sommerzeit ist Badezeit

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Juniheft 2022

Der Preis ist heiss

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Maiheft 2022

Kunst und Architektur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Aprilheft 2022

Krieg in Europa

Sabine Knosala