Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
Elisabeth Tschudi-Moser
Eva Herzog
Franziska von Blarer
Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
Jürg Ewald
L.B. aus Basel
Linde & Martin Meneghin
M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Karl Rössing, Literatur-Alphabet, Holzstich, 1931
(Nachdruck DDR 1979)

Faire Federn!

Editorial aus ProgrammZeitung 10/2015

Dagmar Brunner

Bei Banken gilt ‹no news are good news›, bei Zeitungen ‹good news are no news› bzw. ‹only bad news are good news›. Doch das scheint sich zu ändern, seit Anfang September setzt zum Beispiel der Tages-Anzeiger auf «konstruktiven Journalismus». Jeden Montag erscheint ein Artikel, der «Lösungsansätze für ein soziales, ökonomisches, politisches oder ökologische Problem aufzeigt». Chefredaktor Res Strehle hat erkannt, dass es inspirierender ist, Hoffnung zu machen, statt nur Probleme zu beschreiben, und will Kritik konstruktiv betreiben. So weit ist die Basler Zeitung noch nicht, die es gerne deftig mag und auch mal unter die Gürtellinie zielt (mehr dazu siehe ‹Haus-kultur›). Im Einstecken ist sie dann schon weniger souverän und doppelt gar nach, wie kürzlich, als einem Kulturschaffenden der Kragen platzte über eine süffisante Berichterstattung – worauf seine ungeschickte Reaktion umgehend abgedruckt wurde …

Die Verrohung im Journalismus hat zugenommen, Verleumdungen, unfaire und persönlichkeitsverletzende Darstellungen, falsche Anschuldigungen, offener oder subtiler Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit machen sich in allen Medien (Zeitungen, Radio, TV, Internet) breit. Dies hat eine durchaus medienfreundlich gesinnte Arbeitsgruppe erforscht, die Mitte September ihr Projekt ‹fairmedia› vorstellte, eine (vorerst) regionale, unabhängige Anlaufstelle für Betroffene von Medienberichten. Diese will praktische, beratende und ggf. juristische Unterstützung anbieten und die Öffentlichkeit über journalistisches Fehlverhalten informieren und dafür sensibilisieren. Die vier Initianten (Nationalrat Beat Jans, Autor Guy Krneta, Coach Roger Marquardt und Jurist Ludwig Schmid) beabsichtigen nicht, damit bestehende Institutionen, etwa den Presserat oder Ombudspersonen, zu ersetzen, sondern wollen den Geschädigten niederschwellig aufzeigen, ob, wie und wo sie sich wehren können. Ein Verein, der Ende Oktober gegründet wird, soll die Anlaufstelle tragen; Mitglieder und Mitwirkende aus allen politischen Lagern sind willkommen!

Um den eingangs erwähnten konstruktiven Ansatz aufzunehmen: Wie kritischer Journalismus anständig betrieben werden kann, macht Regula Renschler vor. Zu ihrem 80. Geburtstag hat der Basler Lenos Verlag einen Band mit Reportagen aus einem halben Jahrhundert herausgegeben, die von Sachkenntniss und Empathie zeugen (S. 17). Die Autorin konnte ihr Wiegenfest ebenso fidel begehen wie ihr Verlag, der jüngst sein 45-jähriges Bestehen feierte.

Good news indeed!

 ‹fairmedia› Vereinsgründung: Mo. 26.10.2015, 17.30, Ort siehe Tagespresse, weitere Infos unter: www.rettet-basel.ch

Editorial

Editorial aus 12/2017

Zumutungen

Dagmar Brunner

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Editorial aus 11/2017

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Editorial aus 6/2017

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Kultur, Politik und Humor

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Editorial aus 4/2017

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Editorial aus 3/2017

Wa(h)re Werte

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Editorial aus 2/2017

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