Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
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L.B. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Haus für elektornische Künste (HeK). Foto: www.hek.ch

Fataler Kulturabbau!

Editorial aus ProgrammZeitung 9/2017

Dagmar Brunner

Ein heisser Sommer liegt hinter uns, doch erholsam war er nicht für alle. Denn (just nach Drucklegung unseres Som­merhefts) kurz vor und in der Ferienzeit hat sich ein weite­rer dramatischer Kulturabbau angekündigt. Am 26.6.2017 stellten die Regierungen der beiden Basel ausser dem Uni­vertrag auch die lang erwartete Entscheidung zur Kultur­vertragspauschale (KVP) vor. Demnach soll dieses seit 20 Jahren bestehende Abkommen 2018 neu definiert werden, d.h. BL zahlt ab 2021 nur noch 5 statt 10 Millionen Fran­ken an die städtische Kultur und überträgt zudem die inhaltliche Verantwortung für die Mittelvergabe an BS. Die Stadt springt zwar für die wegfallenden 5 Millionen ein. Doch selbst ­gegen diese Szenarien hat sich erneut Wider­stand von rechts an­gekündigt. Partnerschaft sieht anders aus, die Argumente und Massnahmen sind beschämend und vernichten jahrzehntelange Auf­bauarbeit. Die 16 be­troffenen Basler Kulturinstitutionen (z.B. das viel geprie­sene Junge Theater Basel) können trotz dem städtischen Engagement nicht aufatmen und weiterhin nur schlecht planen. Die Bewertung bzw. Geringschätzung von Kultur im Landkanton ist erschreckend. Die Lobbyarbeit dafür – etwa vom Verband Kultur Baselland, der sich seit einem Jahr mit Statements und ­Aktionen zu den Geschehnissen bemerkbar macht, oder mit dem Kulturparlament – muss unbedingt kräftig weitergehen.

Am 19.7.2017 verkündete sodann das Bundesamt für Kultur (BAK) seine Museumsförderung von 2018 bis 2022. 35 Museen hatten sich um Unterstützung beworben, 13 werden Subventionen erhalten, drei Basler Museen sind von Kürzung bzw. Streichung der Beiträge ­betroffen: Das Sportmuseum und das Architekturmuseum (SAM) gehen (nach einer ­reduzierten Übergangsfinanzierung) ab 2019 leer aus, das Haus für elektronische Künste (HeK) bekommt deutlich ­weniger. Hingegen wurde die Römerstadt Augusta Raurica aufgenommen und erhält eine stattliche Summe. Drei Kriterien galt es zu erfüllen: eine landesweite Aus­strah­lung, eine einzigar­tige Sammlung und eine innovative Vermittlungsarbeit. Es ist bedauerlich, dass die Bemühun­gen der drei Häuser da nicht genügten, man könnte aber auch den ­Museumsbegriff hinterfragen. Beim Architektur- und beim Sportmuseum mögen die unattraktiven Stand­orte zur Streichung beigetragen haben, zudem die immer noch fehlende Museumsstrategie.

Jedenfalls stünde der Architekturstadt und -region Basel ein lebendiges ‹Haus der Architektur› ebenso gut an wie eine grosszügig ausgestattete Plattform für Digitale Kunst und Zukunftstechnologien. Sein Museum für Gestaltung hat Basel trotz aufkommendem Design-Boom vor Jahren versenkt, die daran Interessierten orientierten sich in der Folge in Zürich. Das muss sich nicht wiederholen, kreative Lösungen (evtl. mit Privaten) sind gefragt! Und könnte nicht das Baselbiet nach dem grosszügigen Berner Geschenk ans ­Römertheater wenigstens für das Sport­museum, das ohnehin auf Münchensteiner Boden steht, aufkommen? Elitär kann man dessen Ausrichtung jeden­falls nicht nennen.

 

Editorial

Editorial aus 10/2018

Wahrheitssuche
in der Black Box

Dagmar Brunner

Editorial

Editorial aus 9/2018

Sinnesgenuss und
Denkfutter

Dagmar Brunner

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Editorial aus 7–8/2018

Lebendige Vergangenheit –
und Zukunft!

Dagmar Brunner

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Editorial aus 6/2018

Sinn für Gestaltung

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Editorial aus 5/2018

Revolte & Rausch

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Editorial aus 4/2018

Platz für Bücher!

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Editorial aus 3/2018

Poesie und Politik

Dagmar Brunner

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Editorial aus 2/2018

Für eine lebenswerte Stadt

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Pille & Pflasterstein

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Editorial aus 12/2017

Zumutungen

Dagmar Brunner