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Sowie zahlreiche weitere
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‹Papito›, Foto: Francesca Pfeffer

ProgrammZeitung 12/2017, S. 11

Metzgete mit Barockmusik

Thomas Meyer

Eine spartenübergreifende Musikshow mit Erika Stucky

Was für eine Mischung! Ein berühmtes Basler Barock-orchester, geschätzt für seine differenzierte Klangsprache und Experimentierlust. Begleitet von Perkussions-instrumenten, die nun gar nichts mit historischer Auf­führungspraxis, sondern vielmehr mit Punk zu tun haben; gespielt von FM Einheit, bekannt als unkonventioneller Schlagwerker der Einstürzenden Neubauten. Zu guter Letzt eine Jazz­sängerin, wenn man sie so ­bezeichnen und damit einschränken darf, denn Erika Stuckys Stilpalette ist viel, viel breiter. Schliesslich ist sie sehr neu­gierig und hat u.a. schon mit George Gruntz, mit Sina oder dem Tango Nuevo-Bandoneonisten Dino Saluzzi musiziert.

Und gerade um solche Neugier geht es in diesem Projekt mit dem Titel ‹Papito›, das sich nicht an die Kategorien des Musikbetriebs hält. Der Untertitel ‹Eine Metzgete mit Barockmusikern› verspricht Blutiges und Klebriges, immerhin war Stuckys Vater, der Papito, Metzger – und ums Schlachten dreht sich denn auch manches an diesem Abend.

Opulentes Spektakel

Das Barockorchester La Cetra wird dabei natürlich nicht verwurstet, sondern blüht auf eine gänzlich andere Weise auf. Zwischen ‹Messias› und h-moll-Messe wagen die Mitwirkenden den Sprung ins 20. Jahrhundert – zu den Songs etwa von Cole Porter, Steven Sondheim, Lucio Dalla und jenen Stuckys. Der Komponist und Sounddesigner Knut Jensen, ihr langjähriger Produzent, hat die Musik arrangiert und dirigiert sie selber. Er hat letztes Jahr die Musik zur Neat-Eröffnungsfeier geschrieben – kennt sich also aus mit scheinbar unmöglichen Projekten.

Ein Wagnis ists allemal, aber wie Erika Stucky nach den ersten Proben feststellte: «Es geht! Und jede Probe, jedes Treffen bestätigt mir, dass so eine genreübergreifende Geschichte möglich ist – und bei allen Beteiligten neue Synapsen im Hirn anknipst. Wir freuen uns schaurig drauf!» Das Ganze ist kein blosses Konzert, sondern eine wahre und opulente Show mit Stuckys eigenen Filmen, mit Schamanentänzen, Punkpoesie, Lichtdesign, Barbiepuppen – und mittendrin Stucky und Scholl. Auf den Grenzen (hier zwischen den Genres) liegen bekanntlich manchmal die höchsten Gipfel. Im August wurde das Projekt erfolgreich uraufgeführt. Bevor es auf Deutschlandtournee geht, ist ‹Papito› nun in Basel zu erleben. ‹Tea for Two› also mal anders, aber nicht minder betörend.

‹Papito›: Di 19./Mi 20.12., 20 h, Gare du Nord

 

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