Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

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Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
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Heiner Dalcher
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J. Finsterwald
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L.B. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Balz Isler, ‹In order to be›, 2014, Foto: Tim Heuss

ProgrammZeitung 1/2018, S. 21

Auf zum Schlussstrich

Iris Kretzschmar

Der ‹Performance Process› endet mit aktuellen
Werken aus der Schweiz.

Seit ihren Anfängen in den 1960er-Jahren hat die Kunst-form Performance stetig an Terrain gewonnen, wie jüngst in Ausstellungen und Aktionen im Museum Tinguely und der Kaserne Basel zu sehen war. Nun stimmt die Kunsthalle Basel den Schlussakkord des koordinierten Projekts an. Sie wagt während eines Monats eine Live-Präsentation und richtet den Fokus auf eine aufstrebende Schweizer Gene­ration, die mit Performance arbeitet oder sie als Teil ihrer Praxis versteht.
Noch immer ist die Einheit von Ort und Zeit und die Präsenz des Körpers eine unabdingbare Komponente, betont Elena Filipovic, Kuratorin der Ausstellung. Unter ihrer Ägide hat die Kunsthalle das Medium schon mehrmals ins Licht gerückt, neu ist jetzt eine quasi ‹immaterielle› Schau. Sämtliche Materialien wie Requisiten, Fotografien, Filme oder Bühnen und Objekte sind verbannt, um dem künst­lerischen Akt den Raum zu überlassen. Als einzige materiel­le Konstante sind bewegliche Elemente von Hanna Weinberger vor Ort, die von den übrigen Performenden einbezogen werden können.

Brennpunkt Basel.

Wie unterschiedlich sich heute diese ephemere Gattung präsentiert, zeigen 21 ausgewählte Positionen aus dem ganzen Land mit Schwerpunkt Basel. Kein Ausstellungstag wird dem anderen gleichen! Deshalb gilt ein Eintritt gleich für die Dauer des ganzen Monats. Ein­zelne Aktionen werden ausgebaut. So lassen Ariane Koch und Sarina Scheidegger ihre Protagonisten jeden Sonntag die Performance erweitern. Neben geplanten Anlässen gibt es auch spontane Auftritte, wie z.B. Yves Scherers Darsteller, der dekorierte Fingernägel spazieren führt. Hoffentlich trifft man ihn an, um die auf den Fingerspitzen kuratierte Ausstellung zu bewundern!
Basel war bereits in den Siebzigern ein Brennpunkt für performatives Arbeiten und ist es bis heute geblieben. Dass die Fasnacht, als vitale Ausdrucksform per se, ein frucht-bares Feld für die Kunst ist und von Künstlern wie Tinguely und Beuys einbezogen wurde, ist immer noch aktuell. Der Umzug und der damit verbundene gestalterische Reichtum an Bildern, Larven und Kostümen ist für den jungen Kunst-schaffenden Johannes Willi auch ein Thema: Seine Performance findet in Kollaboration mit der Fasnachts-clique ‹Die Unbaggene› statt und dauert über das Aus-stellungsende hinaus. Am Montag, den 19. Februar um vier Uhr ist Lichterlöschen in der Kunsthalle und dann heisst es ‹Morgestraich! Vorwärts, marsch!›

‹Performance Process, New Swiss Performance Now›:
Do 18.1., 19 h (Vernissage), bis So 18.2., Kunsthalle Basel

Symposium: Fr 26./Sa 27.1., Museum Tinguely und Kunsthalle Basel,
www.performanceprocessbasel.ch
Ausserdem: Open House HGK: Fr 12.1., ab 12 h, Freilagerplatz 1, Münchenstein

 

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