Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
Elisabeth Tschudi-Moser
Eva Herzog
Franziska von Blarer
Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
Jürg Ewald
L.B. aus Basel
Linde & Martin Meneghin
M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Robert Sandler, Hedonic Reversal, 2020,
Courtesy Kai Matsumiya, New York

ProgrammZeitung aus dem Septemberheft 2020, S. 23

Kunstmonat September

Sabine Knosala, Sibylle Ryser

Aus der analogen Liste Art Fair Basel wird die digitale Liste Showtime. Kunsttage Basel und I Never Read sollen wie geplant stattfinden.

Zuerst die Art und nun die Liste: Die «internationale Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst», wie sich die Liste Art Fair Basel selbst nennt, hätte wie die Art Basel zuerst im Juni stattfinden sollen, wurde dann auf September verschoben und schliesslich Mitte August ganz abgesagt. «Die Situation hat sich in den letzten Wochen in Europa zu sehr verschlechtert, als dass wir mit gutem Gewissen die Messe durchführen könnten», erklärt Liste-Direktorin Joanna Kamm. Einerseits sei die Sorge um die Gesundheit aller Beteiligten gewachsen. «Andererseits machen die verstärkten Reisebeschränkungen die Anreise für viele Ausstellende unmöglich», ergänzt Kamm. 

Trotzdem will die Liste im Gegensatz zu ihrer grossen Schwester, der Art, nicht komplett auf eine diesjährige Ausgabe verzichten. Neu soll eine Online-Variante namens Liste Showtime stattfinden, an der rund 70 Galerien teilnehmen werden. Sie können jeweils einen Kunst-schaffenden genauer vorstellen und dessen Werke zum Verkauf anbieten. Zudem findet das gemeinschaft­liche Künstlerprojekt «Rewriting our imaginations» statt. Dessen Titel lehnt sich an ein Essay des Science-Fiction-Autors Kim Stanley Robinson an und wirft die Frage auf: Was passiert, wenn aus der Vorstellung Realität wird wie jetzt mit Corona? Die Antwort darauf sollen die von den Galerien ausgewählten Kunstschaffenden in Form von Postern liefern. Diese werden nicht nur im öffentlichen Raum in Basel aufgehängt, sondern auch online zum Verkauf angeboten – für 30 Franken zum selber Ausdrucken.

Kunstparcours  geplant.

Nach wie vor stattfinden soll die neu ins Leben gerufene Initiative «Kunsttage Basel» (Stand 17. August): Auf Anregung des Galeristen Carlo Knöll haben rund 40 Kunstinstitutionen – Galerien, Museen und Offspaces – zusammengefunden, um ein Kunsthappening in der ganzen Stadt auf die Beine zu stellen. «Basel ist eine Kulturstadt – auch ohne Art oder Liste», sagt Knöll. Mit den «Kunsttagen Basel» wolle man auf das Angebot hinweisen, das ursprünglich während der beiden Kunstmessen geplant war. Das Sicherheitsrisiko ist laut Knöll überschaubar: «Das Programm findet dezentral statt. Jeder Ort hat sein eigenes Schutzkonzept.» Mehrere Neueröffnungen in Museen und spezielle Anlässe sollen dazu einladen, während vier Tagen auf Entdeckungstour zu gehen. Ein Höhepunkt wird sicher der Kunstparcours sein, der vom Münster bis zum Dreispitz führt.

Apropos: Im Gebiet Dreispitz soll ein veritabler Kunstcluster entstehen, denn das Schaulager hat die Kunstbuchmesse «I Never Read» zu sich eingeladen. Mit dem Haus der elektronischen Künste HeK und dem Kunstcampus der Fachhochschule Nordwestschweiz wird die städtische Peripherie so zu einem Zentrum des Kunstgeschehens.

• Liste Showtime: Mo 14. bis So 20.9., www.liste.ch
• Kunsttage Basel: Do 17. bis So 20.9., www.kunsttagebasel.ch
• I Never Read: Do 17. bis So 20. 9., www.ineverread.com

 

Highlights

Online-Highlight Dezember 2021

Das Altern der Moderne verhindern

Das «Piet Mondrian Conservation Project» der Fondation Beyeler widmet sich der Erforschung und Konservierung von sieben Mondrian-Gemälden.

Highlights

Highlight Dezemberheft 2021

Reverenz an einen Steppenwolf

Vor 75 Jahren erhielt Hermann Hesse den Literatur-Nobelpreis. Nun ehrt Basel ihn mit einem Festival und einem Gedenkort.

Highlights

Highlight Dezemberheft 2021

Das Geheimnis eines 
Weihnachtsklassikers

Seit 1945 zeigt das Basler Marionetten Theater alle Jahre wieder das «Triptychon» von Felix Timmermans.

Highlights

Highlight Dezemberheft 2021

Musikalische Weltklasse zum Verschenken

Diese neuen Alben von Basler Musik-
schaffenden und Orchestern bereiten
(nicht nur) an Heiligabend grosse Freude.

Highlights

Highlight Novemberheft 2021

«Kolonialisierung ist kein Event, sondern eine andauernde Entwicklung»

Interview mit der Regisseurin des Dokumentarfilms «Apenas el sol»

Highlights

Highlight Novemberheft 2021

Zeitzeugen einer untergehenden Kultur

«Apenas el sol» erzählt vom Leben der
Indigenen in Paraguay.

Highlights

Highlight Novemberheft 2021

Chorkonzerte à discrétion 

In keinem anderen Monat treten so viele Chöre auf wie im November. 

Highlights

Highlight Novemberheft 2021

Wunden, Narben, Wörter

Die Schriftstellerin Irena Brežná wird mit zwei grossen Preisen geehrt.

Highlights

Highlight Oktoberheft 2021

Basler Kulturveranstaltende in der vierten Coronawelle

Die ProgrammZeitung hat nachgefragt,
wie drei Basler Kulturbetriebe mit der aktuellen Phase der Pandemie umgehen. 

Highlights

Highlight Oktoberheft 2021

Vom Sidekick zur Trendsetterin 

Die Ausstellungshäuser auf dem Vitra Campus in Weil beleuchten die Bedeutung von Frauen im Design.