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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

«The Big Sleep», Foto: © Rolf Arnold

ProgrammZeitung aus dem Novemberheft 2020, S. 17

Über den Röstigraben

Thomas Meyer

Der Gare du Nord gedenkt der musikalischen Romandie.

Wir kennen die Musik aus der Westschweiz bei uns zu wenig, lese ich in einem meiner alten Artikel aus den 80er Jahren. Tatsächlich: Der Röstigraben existiert nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch. Weiterhin. Gewiss wurden zahlreiche Brücken geschlagen, aber nur stellenweise. Ein kontinuierlicher Austausch findet immer noch wenig statt, aber man müsste sich auch ehrlich fragen, wie genau denn ein Zürcher das Basler Musik­leben zur Kenntnis nimmt – und umgekehrt …

Jedenfalls tut es immer wieder mal not, sich unserer Compatriotes zu erinnern. Der Gare du Nord, der die Grenzüberschreitung schon im bilinguen Namen trägt, macht nun ernst damit: in einem Fokus Romandie mit drei Konzerten – und dies gleich über drei Spielzeiten hinweg. Den Beginn machen zwei Genfer Kollektive: Das Ensemble Batida und Hécatombe, beide bekannt für ihre aussergewöhnlichen Experimente, haben für ihr Projekt «Digita» einen neuartigen Konzertraum geschaffen. Die fünf Musikerinnen und Musiker sitzen, kaum sichtbar, mit ihren Instrumenten und der Klangsteuerung mitten im Saal in einem Würfel, der wiederum von Videoprojektionen bespielt wird. Die Zuschauer können sich frei darum bewegen und diesen «dreidimensionalen Comic» von allen Seiten betrachten und belauschen. Für die Musik wurden Klänge und Geräusche aus dem Alltag gesammelt: Stimmen, Motoren, Steine, die nun aber zu einem ätherischen Sound, einem Metainstrument verschmelzen. So entsteht ein «frenetisches Neo-Ethno-Ritual», bei dem man bald nicht mehr weiss, was woher kommt. Die Klangeindrücke. Der Hörsinn trübt sich, sodass Neues erlebbar wird.  

Drei Konzerte pro Spielzeit.

Im Dezember folgt Contrechamps, das wichtigste Westschweizer Ensemble für Neue Musik, um «Sur Incises» von Pierre Boulez aufzuführen, aber auch um sich mit Amateurmusikerinnen und -musikern für ein Community-Projekt zusammenzuschliessen. Im Juni spielt dann das «Hyper Duo» aus Biel, das heisst der Pianist Gilles Grimaître und der Schlagzeuger Julien Mégroz, ein neues Stück des Saxofonisten Kevin Juillerat. Darüber hinaus finden sich in weiteren Konzerten Kompositionen aus dem Welschland.

Reihe «Fokus Romandie»: Ensemble Batida und Hécatombe,
«Digita», Do 26.11., 20 h, Gare du Nord, Basel, www.garedunord.ch

 

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