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Sowie zahlreiche weitere
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«Erleuchtet – Die Welt der Buddhas»: Statue des historischen Buddha, Tibet, China, 16. Jh., Sammlung Gerd-Wolfgang Essen
© Museum der Kulturen Basel, Foto: Omar Lemke

ProgrammZeitung aus dem Dezemberheft 2020, S. 17

Innehalten und Hinsehen

Nana Badenberg

Das Museum der Kulturen räumt in seiner Ausstellung zu Buddha und Buddhismus mit spirituellem Halbwissen auf.

Im Lotussitz, die Augen geschlossen und die Aufmerksam-keit nach innen gerichtet – so sitzt ein stereotyper Buddha längst auch hierzulande in Schaufenstern und Vorgärten und präsentiert uns pummelig die Sehnsucht nach vermeintlich individueller Spiritualität. Dass Buddha als Erwachter, Erleuchteter anfangs gerade nicht figurativ dargestellt, sondern seine Präsenz allenfalls durch einen leeren Fussabdruck symbolisiert wurde, ist dabei ebenso wenig bekannt wie die Vielfalt der buddhistischen Traditionen. Kanonisch sind 32 grosse und 80 kleine Merkmale Buddhas; ein entsprechend nuanciertes Erscheinungsbild zeigt das Museum der Kulturen jetzt mit Sammlungsobjekten aus dem ganzen asiatischen Kulturraum. Wer sich online einstimmen will, kann dies erstmals auch mit einem «Digitorial» tun. 

50 Buddha-Bildnisse aus Alabaster, Holz oder Metall sind zu sehen, und reichlich Bodhisattwas und Bodhisattwis. Wer genau hinsieht, lernt die Handgesten Buddhas zu unterscheiden: stehend als Ermutiger, Beschützer, Lehrender, sitzend in Meditationshaltung, in der Geste der Erdberührung (als Ausdruck ungestörter Meditation) oder in jener der höchsten Weisheit. Und im Gegensatz zum historischen Buddha Shakyamuni (Siddhartha Gautama) darf der zukünftige Buddha Maitreya mit beiden Beinen den Boden berühren.

Geistesschulung.
Doch mindestens so wichtig wie Buddha ist seine Lehre: die verschiedenen Strömungen des Buddhismus, dazu die buddhistische Gemeinschaft. Klösterliches Leben und spirituelle Praxis finden in Ritualgegenständen Ausdruck – tönerne Votivtafeln und Schneckenhörner (sie sollen uns aus dem Schlummer der Unwissenheit wecken), Zimbeln und Trommeln, Gebetszylinder und Amulette. Die Schau thematisiert durchaus auch die Verbindung des Buddhismus zur weltlichen Macht und bezieht dabei Werke zeitgenössischer Kunstschaffender wie der gebürtigen Tibeterin Sonam Dolma Brauen ein. Doch als Geistesschulung setzt der Buddhismus vor allem auf Achtsamkeit, Gelassenheit und Gleichmut. So führt am Ende der Pilgerweg zu einer Meditationsstation, wo jede und jeder in einer auf die Atmung konzentrierten Meditationsübung zur Ruhe kommen kann.


«Erleuchtet. Die Welt der Buddhas»:
bis So 23.1.2022,
Di–So 10–17 h, Museum der Kulturen Basel, www.mkb.ch,
Digitorial: erleuchtet.mkb.ch

 

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