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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Foyer Public: Ausschnitt aus der Illustration von claudiabasel.

ProgrammZeitung aus dem Oktoberheft 2020, S. 16

Mehr Öffnung nach aussen

Sabine Knosala

Das Theater Basel soll zugänglicher werden.
So will es die neue Leitung. 

Das Theater Basel startet mit mehreren Neuerungen in die neue Spielzeit. Da wäre zum einen die Führungsequipe: Neuer Intendant ist Benedikt von Peter. Der 43-jährige, gebürtige Kölner wird gleichzeitig auch den Bereich der Oper verantworten. Die Leitung des Schauspiels übernimmt neu ein gleichberechtigtes Viererteam bestehend aus Regisseur Antú Romero Nunes, Schauspieler Jörg Pohl sowie den Dramaturginnen Anja Dirks und Inga Schonlau. «Es soll jeweils die Person leiten, die in dem Bereich kompetent ist», lautet das Motto. Das Ballett bleibt in den Händen von Richard Wherlock, der in dieser Saison sein 20-Jahre-Jubiläum als Chefchoreograf feiert. Neu will das Theater Basel bei den Schauspielenden durch flache Hierarchien und faire Anstellungsbedingungen punkten: So erfolgt die Entlöhnung beispielsweise geschlechtsneutral nach Alter der Ensemble-Mitglieder.

Theater für alle.

Aber auch gegen aussen setzt die neue Theaterleitung Akzente: «Ein Stadttheater ist ein Grundversorger», sagt Benedikt von Peter. Daher will die neue Führungsequipe alle Bevölkerungsschichten ansprechen und fürs Theater begeistern. Das zeigt sich in einer ganzen Reihe von Massnahmen, die alle dasselbe Ziel haben: weg von elitärer Abgrenzung und hin zu einem Theater für alle. So machte die künstlerische Leitung im August und September sogenannte Hausbe­suche, an denen sie zum Beispiel in Cafés und Bibliotheken sich und das neue Programm vorstellte. Aber auch die Eröffnung der Spielzeit steht unter diesem Motto: Am 10. Oktober soll sich ein langer Tisch ins Theater und wieder hinaus schlängeln, an dem die Bevölkerung Suppe und Brot essen kann (eigenen Teller und Löffel mitbringen). Das Basler Ballett tanzt zusammen mit befreundeten Compagnien anderer Sparten vom Bahnhof SBB bis zum langen Tisch. Später legt ein DJ auf.

Foyer public ab Mitte November.

Noch einen Schritt weiter geht das Foyer public, das am
14. November wiederum mit einem Fest eröffnet wird: Es soll täglich ausser montags von 11 bis 18 Uhr für jedermann als Aufenthaltsraum geöffnet sein. Man kann hier lesen, tanzen, im Internet surfen (gratis WLAN vorhanden) oder sonst einer Aktivität nachgehen, solange man niemand anderen stört. Für zusätzliche Attraktivität sorgt ein Café. Auch die Billettkasse befindet sich neu hier. Die «Alte Billettkasse» wird dagegen zu einem Projektraum, in dem wechselnde künstlerische Installationen zu sehen sein werden.

Einzelne Bevölkerungsgruppen will die neue Theaterlei-tung aber auch ganz direkt ansprechen: Für ein internatio-nales Publikum gibt es neu ein Programmheft auf Englisch, englische Übertitelung bei den Aufführungen und Expat-Apéros. Kinder und Jugendliche kommen ab sofort für 20 (Grosse Bühne) respektive 10 Franken (alle anderen Spielorte) ins Theater Basel. Auch für sie gibt es ein extra Programmheft. Zudem gibt es neue Angebote für routi-nierte Kulturgänger: So wurde ein Kombi-Abo mit dem Sinfonieorchester Basel sowie ein anderes für Tanzvorstel-lungen unterschiedlicher Kulturbetriebe in Basel und im Elsass geschaffen.

• Spielzeit-Eröffnung: Sa 10.10., 11–3 h, Theater Basel,
    www.theater-basel.ch

 

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