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Privatpersonen
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Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
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M.M aus Basel
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Regula Rappo-Raz aus Basel
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S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Temesgan Kesete und Tabitha Surdu, Foto: Christian Jaeggi

ProgrammZeitung aus dem Septemberheft 2022, S. 21

Dialog über Spiritualität und Philosophie

Sabine Knosala

Das gross angelegte Projekt «Sakrale Zeiten?» der Basler Künstler:innengesellschaft ist im Austausch mit den Glaubensgemeinschaften der Region entstanden. 

Dezember 2020: Corona hat die Schweiz fest im Griff, das Kulturleben pausiert. «Was können wir Kunstschaffenden in dieser schwierigen Zeit beitragen?», fragte sich damals Pascal Joray, Präsident der Basler Künstler:innengesell-schaft (BKG) und selbst Künstler. Die Pandemie habe vieles, was bis anhin als klar und eindeutig erschienen war, durcheinandergewirbelt. Gleichzeitig habe ein kollektives Nachdenken über Sinnfragen stattgefunden, erinnert er sich.

Aus dieser Stimmung heraus entstand die Idee für das Kunstprojekt «Sakrale Zeiten? Zeitgenössische Kunst in sakralen Räumen und im städtischen Raum»: Damit will die BKG zu einem Dialog über Spiritualität, Philosophie, Rationalität und universelle Fragen einladen. «An was glauben wir heute noch? Was ist uns wichtig?», fasst Joray zusammen. 

Gemeinsamer Prozess, statt produzieren und platzieren.

Das Besondere: Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit diversen Glaubensgemeinschaften der Region Basel. «Wir stiessen bei ihnen auf eine unglaubliche Offenheit und Willkommenskultur», berichtet Joray. In einem zweiten Schritt wurden die BKG-Mitglieder für eine Teilnahme angefragt: «Rund 45 sagten zu, und das obwohl es keine Gage gibt», betont der Präsident. Darauf bildeten sich Arbeitsgruppen mit jeweils einer BKG-Gotte oder einem -Götti, die zwischen Veranstaltungsort und BKG-Mitgliedern vermittelten. So ergab sich ein Dialog zwischen Kunstschaffenden und Glaubensgemeinschaften und auf beiden Seiten entstand etwas Kreatives. «Das Ziel war nicht, zuerst zu produzieren und dann zu platzieren, sondern gemeinsam einen Prozess zu starten», erklärt Joray, «oder anders gesagt: Der Weg stand im Vordergrund, nicht das Ergebnis.»

Gleichwohl kann sich Letzteres aber sehen lassen: Von September bis Dezember werden an 22 Orten in Basel-Stadt und Baselland eigens dafür geschaffene Kunstwerke gezeigt. Viele Kirchen finden sich darunter, aber auch eine Moschee sowie weltliche Orte wie die Burg Birseck. Vor Ort finden zudem rund 50 Veranstaltungen statt wie Lesungen, Performances, Konzerte, Tanzaufführungen, Diskussionsrunden, Filmvorstellungen oder Predigtreihen. 

Ein Beispiel für eine solche Zusammenarbeit ist «Krone der Würde» von Brigitte Lacau respektive «Wir sind alle Königinnen und Könige» von Christian Jaeggi mit der Basler Matthäuskirche: Die Bildhauerin aus Schönenbuch baute mit Menschen am Rande der Gesellschaft Kronen. Wer wollte, wurde vom Arlesheimer Fotograf porträtiert. Die Werke werden in der Kirche und auf dem Platz davor gezeigt. An der Vernissage wird es eine Musikperformance von Edith Habraken geben.

Bereits jetzt sollte man sich den 22. und 23. Oktober rot im Kalender anstreichen: Am sogenannten Trialog-Wochenende werden an Gratisführungen ausgewählte Projekte aus drei Perspektiven besprochen – von je einer Vertretung der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche, der jeweiligen Religionsgemeinschaft sowie der Künstlerin oder des Künstlers selbst. Abgerundet wird «Sakrale Zeiten?» durch eine Wanderausstellung, die öffentliche Orte wie den Basler Barfüsserplatz bespielt.

Basler Künstler:innengesellschaft, «Sakrale Zeiten?»: Do 8.9. bis
So 11.12., 22 Orte in BS und BL, www.basler-kuenstlergesellschaft.ch

Ausserdem: Formforum Ateliertage: Fr 30.9. bis Sa 1.10., schweizweit, www.formforum.ch

 

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