Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

BLKB Jubiläumsstiftung

 

 

Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
Atelier für Arbeiten mit Stein
Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
Balz Raz
Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
Christian Sutter-Lukanow
D.D. aus Basel
Elisabeth Tschudi-Moser
Eva Herzog
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Hans Furrer
Heiner Dalcher
Heinz Stahlhut
J. Finsterwald
Jürg Ewald
L.B. aus Basel
Linde & Martin Meneghin
M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
Mathias Bonert
P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Spartenpreis Musik für Michael Zisman (links) und Simon Dettwiler und Spartenpreis Tanz für Rebecca Weingartner, Fotos: Matthias Willi

Vorhang auf für die Kultur! 

Editorial aus ProgrammZeitung Juniheft 2021

20.5.2021

Sabine Knosala

Die Kultur kehrt auf die Bühne des täglichen 
Lebens zurück.

Vom 17. bis 20. Mai hat der Kanton Baselland vier Kultur-schaffende mit den diesjährigen Kulturpreisen ausge-zeichnet. Die Spartenpreise Musik gehen diesmal an Michael Zisman und Simon Dettwiler. Der argentinisch-schweizerische Doppelbürger Zisman ist ein grosses Talent auf dem Bandoneon. Er spezialisierte sich unter anderem auf Tango-Musik, die er «natürlich, warm und aufregend» spielt, wie es in der Würdigung heisst. Dettwiler ist mit seinem Handörgeli ein Vertreter der sogenannten neuen Volksmusik, kreiert neue Klänge und hat keine Berührungs-ängste mit anderen Musikarten und -kulturen. Mit dem Spartenpreis Tanz wird Rebecca Weingartner gewürdigt: Sie bewegt sich mit einer eigenständigen Bühnensprache an der Schnittstelle zwischen Tanz und Theater und arbeitet häufig mit Personen in vulnerablen Positionen wie Geflüchteten oder Menschen mit psychischen Beein-trächtigungen. Der Spartenpreis Kunst wird schliesslich dem 90-jährigen Dadi Wirz verliehen: Als Sohn eines Ethnologen kam er schon früh mit fremden Ländern in Kontakt, was bis heute seine Kunst und seinen Lebensweg prägt.

Aufwachen aus dem «Cov-röschenschlaf».
Damit hatte die Kultur nach dem «Cov-röschenschlaf» der letzten Monate ihren ersten grossen Medienauftritt: Ein wichtiges Zeichen nach einer entbehrungsreichen Zeit und eine Würdigung der ganzen Kulturbranche. Aber auch sonst kehrt das Kulturleben langsam wieder zurück ins Rampenlicht: Heute, am 19. Mai, ist es genau einen Monat her, dass Kulturveranstaltungen wieder erlaubt sind. Schon jetzt finden in allen Sparten wieder Events statt – und das Angebot wächst stetig. Das zeigt sich auch in der Juni-ProgrammZeitung: Unter anderem stellen wir Ihnen das Bildrausch-Filmfest vor, das die Vielfalt des Kinos feiert, haben uns mit der Leiterin des Wildwuchs-Theaterfestivals über die Jubiläumsausgabe unterhalten und weisen auf die «Open house»-Architekturtage hin, an denen man hinter die Fassade bekannter Gebäude schauen kann.

Auf einer Doppelseite widmet sich die ProgrammZeitung zudem dem Phänomen der Regionalkrimis: Seit rund 15 Jahren boomen Krimis mit einem klaren Lokalbezug. Wir fragen nach, warum das so ist, und liefern einen Überblick über das aktuelle Angebot im Dreiland. Und natürlich haben wir für Sie auch den einen oder anderen Tipp für einen Ausstellungsbesuch parat. 

Zweite Ausgabe der Kunsttage Basel.

Einzig wer sich auf Art Basel, Liste Art Fair Basel und so weiter gefreut hat, muss sich noch ein wenig gedulden: Diese Grossanlässe wurden auf September verschoben. Trotzdem muss man auch im Juni nicht auf Kunst verzichten: Zum zweiten Mal finden die Kunsttage Basel statt. Die Initiative wurde letztes Jahr als Reaktion auf Corona ins Leben gerufen. Dieses Jahr kann man an vier Tagen insgesamt 55 regionale Orte besuchen, an denen Kunst angeboten wird. Darunter befinden sich Museen genauso wie Ausstellungsräume und private Galerien.

Und auch punkto Corona gibt es positive Nachrichten: So hat der Bundesrat Mitte Mai weitere Lockerungsschritte auf Ende Monat in Aussicht gestellt. Wenn alles gut läuft, wird die Anzahl Personen auf der Bühne und im Publikum weiter angehoben, und es sollen im Freien auch wieder Chorkonzerte möglich sein. Nun heisst es also Daumendrücken!


Kunsttage Basel: Do 3.6. bis So 6.6., 10–18 h, Raum Basel,
www.kunsttagebasel.ch


 

Editorial

Editorial aus 
dem Sommerheft 2022

Sommerzeit ist Badezeit

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Juniheft 2022

Der Preis ist heiss

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Maiheft 2022

Kunst und Architektur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Aprilheft 2022

Krieg in Europa

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Märzheft 2022

Frühlingserwachen

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Februarheft 2022

Kinder und Kultur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Januarheft 2022

Neujahrswünsche

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Dezemberheft 2021

Es weihnachtet sehr ... auch in der Kultur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Novemberheft 2021

Ein Leben für die Literatur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Oktoberheft 2021

Gegen den medialen Einheitsbrei

Sabine Knosala