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Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Der Schriftsteller Max Küng, die Schauspielerin Gina Haller und der Künstler Reto Pulfer wurden mit den Baselbieter Kulturpreisen 2022 ausgezeichnet (von links), Foto: zVg

Der Preis ist heiss

Editorial aus ProgrammZeitung Juniheft 2022

20.5.2022

Sabine Knosala

Im Mai hat der Kanton Basel-Landschaft seine dies-jährigen Kulturpreise vergeben. Weitere regional wichtige Preisverleihungen folgen im Juni.

«Mein Instrument ist mein eigener Körper. Deshalb verwebt sich jede Rolle mit dem, was ich bin», sagt Gina Haller. Die 35-jährige Schauspielerin hat Mitte Mai den Spartenpreis Theater des Kantons Baselland erhalten. Aufgewachsen in Arlesheim, konnte Haller erste Schauspielerfahrung unter anderem am Neuen Theater Dornach sammeln. Danach zog es sie nach Paris und Bern, wo sie sich zur professionellen Schauspielerin ausbilden liess. «Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zum Baselbiet», sagt Haller: «Wenn einem immer wieder gespiegelt wird, dass man nicht hierher gehört, ist das belastend.» Andererseits habe ihr erst der Zugang zur Kultur in der Region die Möglichkeit gegeben, Schauspielerin zu werden. Seit drei Jahren gehört Haller nun zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum, hat bereits diverse Preise gewonnen. «Menschen, die sich bisher im Theater nicht repräsentiert gefühlt haben, sollen sehen, dass auch eine Person of Color wie ich eine Hauptrolle spielen kann», erklärt sie. Parallel dazu ist sie auch im Fernsehen zu sehen – beispielsweise jüngst im «Tatort». 

Der Baselbieter Spartenpreis Literatur geht an Max Küng (geboren 1969) aus Maisprach. Geprägt durch eine bunte Palette an Lebenserfahrungen, wie unter anderem als Programmierer oder DJ, sieht er Situationen des täglichen Lebens durch eine ironische Linse und schreibt Texte mitten aus dem Leben heraus. Küng, der heute in Zürich wohnt, ist einem breiten Publikum als Reporter und Kolumnist für «Das Magazin» sowie als Buchautor bekannt.

Auch Reto Pulfers Laufbahn folgt keinen akademischen Vorschriften: Der 41-jährige Preisträger des Spartenpreises Kunst ist ein künstlerischer Autodidakt und Grenzgänger zwischen den Sparten. Der Arlesheimer, der mit seiner Familie bei Berlin lebt, verbindet gekonnt Elemente der Musik, Malerei und Performance und setzt sich dabei auch intensiv mit der Natur auseinander. Vor zwei Jahren hat er seinen ersten Roman veröffentlicht. 

Weitere Preise werden in der Region im Juni verliehen: So erhält die in Basel lebende und arbeitende Künstlerin Simone Holliger den Kulturförderpreis der Alexander Clavel Stiftung aus Riehen. Einer weiteren Preisträgerin, der Regisseurin Anna Thommen, die von der Gemeinde Riehen für ihr Dokumentarfilmschaffen ausgezeichnet wird, haben wir in dieser Ausgabe ein Porträt gewidmet.

Kunstmonat Juni.

Selbstverständlich finden auch während der Art Basel diverse Preisverleihungen statt. Der Monat Juni mit seinen zahlreichen Kunstmessen bildet denn auch einen Schwerpunkt in der vorliegenden ProgrammZeitung: Wir haben uns mit dem Kurator der Art Basel Unlimited unterhalten, stellen den Gründer der Photo Basel vor und haben einen Rundgang durch Basler Galerien und Kunsträume zusammengestellt für alle, die Kunst auch abseits der Messehallen erleben wollen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spass beim Entdecken bereits ausgezeichneter Kunst sowie der Geheimtipps – also quasi der Preisträgerinnen und Preisträger von morgen!

 

Editorial

Editorial aus 
dem Sommerheft 2022

Sommerzeit ist Badezeit

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Juniheft 2022

Der Preis ist heiss

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Maiheft 2022

Kunst und Architektur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Aprilheft 2022

Krieg in Europa

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Märzheft 2022

Frühlingserwachen

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Februarheft 2022

Kinder und Kultur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Januarheft 2022

Neujahrswünsche

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Dezemberheft 2021

Es weihnachtet sehr ... auch in der Kultur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Novemberheft 2021

Ein Leben für die Literatur

Sabine Knosala

Editorial

Editorial aus 
dem Oktoberheft 2021

Gegen den medialen Einheitsbrei

Sabine Knosala